Inklusives Trainingszentrum

Seit seiner Gründung nutzt der Verein Schul- und Schwimmsportstätten der Stadt Darmstadt und erfuhr personell und monetär eine breite Unterstützung durch die Kommune und ansässige Unternehmen. In seinen Hochzeiten Mitte der 90er Jahre hatte der Verein als 'Versehrten-Sportgemeinschaft' über 1.200 Mitglieder und war in vielen Behinderten-Sportarten an der Spitze von Landes- und Bundeswettkämpfen.

In den vergangenen 10-15 Jahren sind die alten Sportarten quasi ausgestorben. Die Schulen beanspruchen inzwischen mit Ganztags- und Betreuungskonzepten das Gro an Hallennutzungszeiten. Die Bereitschaft in der Bevölkerung für eine ehrenamtliche Tätigkeit als Übungsleitung in einem Verein schwindet von Jahr zu Jahr. Unterstützung aus der Wirtschaft ist angesichts klammer Kassen, einer Gewinnoptimierungsstrategie und Compliance-Regelungen nur in sehr begrenztem Maß möglich.

Um das Überleben des Vereins zu sichern und vor allen den Betroffenen, den wir mit unseren Vereinsangeboten auch ein Stück Lebensqualität schenken, eine Perspektive zu geben, hat die Mitgliederversammlung beschlossen, auf Basis eines 'Geschäftsmodells' eine eigene Trainingsstätte zu betreiben. Diese soll in einer zentralen Lage mit guter Verkehrsanbindung angemietet werden.

Mit dieser Projektbeschreibung werben wir um Förderer und Unterstützer für das Projekt und beantworten die Schlüsselfragen.

 

Welche Ziele soll das geplante Trainingszentrum erreichen?

  • Dem Verein und seinen Zielen in der Bevölkerung „ein Gesicht” geben.
  • Mitgliedergewinnung durch neue Angebote, die Teilnehmenden aus dem Rehabilitationssport mit einer Verordnung zum Eintreten in den Verein motivieren.
  • Schaffung von Sport- und Bewegungsangeboten, die dem demographischen Wandel und den Ansprüchen 'junger Alten' gerecht werden.
  • Das Trainingszentrum muss sich unabhängig von der aktuellen Mitgliederzahl und den existierenden Angeboten finanziell rechnen.
  • Als attraktiver Arbeitgeber möchte der Verein Fachpersonal gewinnen und ausbilden, um die Angebote zu Zeiten und in einem Umfang anbieten zu können, den die Zielgruppe anspricht.
  • Stärkung der Inklusion und dem Gedanken der Teilhabe.

Gibt es einen Bedarf für ein 'Inklusives Trainingszentrum'?

Angesichts von fast 100 Sportvereinen in der Sportstadt Darmstadt ist diese Frage berechtigt und nach eingehender Analyse und den Erfahrungen der letzten Jahre klar mit JA zu beantworten.

Betrachtet man Darmstadt und die direkt angrenzenden Kommunen stellen 16 Vereine mit Rehabilitationssport-Angeboten für ca. 277.000 Einwohner rund 1.500 Plätze zur Verfügung. Das entspricht einer Abdeckung von 0,54%. In Darmstadt erreichen vier Vereine mit 430 Plätzen für ca. 160.000 Einwohner für eine Abdeckung von gerade mal 0,27%. Von den 430 Plätzen stellt der VSG alleine 260 zur Verfügung.

Geht man davon aus, dass in Darmstadt nur 2% der Bevölkerung von ihrem möglichen gesetzlichen Anspruch auf Rehabilitationssport gebrauch machen würde, wären das 3.200 Personen.

Diese Argumentation berücksichtigt in der Hauptsache den finanziellen Aspekt, um mit dem Rehabilitationssport die Einnahmen zur Unterhaltung des inklusiven Trainingszentrums sicher zu stellen.

 

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